Pressemitteilung

 

And the winner is Westfalia: TransFaster® gewinnt Logimat-Auszeichnung „Bestes Produkt 2008“ – unabhängige Logistikexperten zeichnen flurfreies Regalfahrzeug für die Kategorie „Beschaffen, Lagern, Fördern“ aus.

 

19. Februar 2008 – Freude in Borgholzhausen und Stuttgart. Die sechsköpfige Expertenjury der Logimat hat gesprochen: „The winner is Westfalia.“ Die flurfreie Technologie zur Lagerautomatisierung gewinnt 2008 in der Kategorie „Beschaffen, Lagern, Fördern“ den begehrten Intralogistikpreis. Die Jury würdigt die erfolgreiche Weiterentwicklung der flurfreien Regalfahrzeuge (RFZs): „Transfaster sind innovativ und tragen wesentlich zur Rationalisierung, Kostenersparnis und Steigerung der Produktivität der innerbetrieblichen Logistik bei.“

 

Weiterentwicklung der Technologie durch erfolgreiches Teamwork

 

Dr. Mirko Doerk, Geschäftsführer der Westfalia-Tochter Transstore und Andreas Ulisch, Geschäftsführer der Westfalia Logistics Software nehmen am 19. Februar 2008 in Stuttgart stellvertretend für die Entwicklerteams die Auszeichnung entgegen. „Wir freuen uns sehr über diesen renommierten Logistikpreis. Und wir sind stolz auf die Leistung unserer Ingenieure und Softwareentwickler. Die Auszeichnung belohnt mehr als zwei Jahre harter und kontinuierlicher Entwicklungsarbeit“, so Dr. Mirko Doerk. Westfalia übernahm die Technologie vor knapp zwei Jahren von der Krusche Lagertechnik AG und gründete zusammen mit Doerk die Tochter Transstore. Seitdem entwickelten Maschinenbauer und Softwareentwickler die flurfreie Technologie zur Lagerautomatisierung konsequent weiter. „In der Praxis der Transfaster-Projekte war der Maschinenbau ebenso wichtig wie die Software Savanna.net. Insbesondere die Projekte für die Schweizer Unternehmen Bourquin und Sika sowie den internationalen Logistikdienstleister Dachser, die Westfalia mit der Tochter Transstore dieses Jahr fertig stellt, brachten wichtige Innovationsschübe und verhalfen der Technologie zum Durchbruch“, ergänzt Andreas Ulisch.

 

Unabhängige Fachjury aus renommierten Experten

 

Zur Fachjury gehörten Prof. Dr.-Ing. Willibald A. Günthner, VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik, Dipl. Ing. Norbert Hamke, Chefredakteur von „Hebezeuge und Fördermittel“, Prof. Dr. Rolf Jansen, Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL, Prof. Dr.-Ing. Wolf Michael Scheid, VDI Fachbereich Logistik, Tobias Schweikl, Chefredakteur von „Logistra“ und die Chefredakteurin von „Logistik heute“, Frau Dr. Petra Seebauer.

 

 

Hintergrundinformationen

 

TransFaster® und TransMover®  – Innovation für flurfreie Lagerautomatisierung

 

Transfaster sind flurfrei arbeitende RFZs, die in der obersten Fachebene der Regale auf Schienen fahren. Die Schienen sind in den Stahlbau integriert. Das Gerät besteht aus einer Verfahreinheit (Katze) und einer vertikal beweglichen Hubplattform mit beliebigem Lastaufnahmemittel (LAM). Über vier Seile sind beide Teile so miteinander verbunden, dass eine simultane Fahr- und Hubbewegung möglich ist. Die besondere Effizienz liegt in Skalierbarkeit und Flexibilität. Bei geringerem Umschlag kann ein Gerät mehrere Gassen bedienen.

 

Die spezielle Umsetzeinheit Transmover ermöglicht den flurfreien Gassenwechsel. Das bietet für die Automatisierung langsam drehender Lager eine Platz sparende und kosteneffiziente Alternative. Für schnell drehende Läger wie beim Projekt Sika sind zwei Transfaster in einer Gasse einsetzbar.  Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Leistung und Durchsatz auch auf engem Raum anzuheben. Die Technologie stellt keine besonderen Anforderungen an Belastbarkeit und Oberfläche der Lager-Bodenplatte. So integrieren sich Transfaster gut in bestehende Hallen oder verursachen bei Neubauten geringere Kosten. Die Flurfreiheit ermöglicht eine problemlose Überbrückung baulicher Hindernisse wie unterschiedlicher Höhen des Hallenbodens oder Kommissioniertunnel - ohne komplizierte Umsetz- und Fördertechnik.

 

Der Transfaster birgt als Automatisierungssystem für Lager und Logistikzentren zahlreiche Einsparpotenziale. Im Bereich des Lagerpersonals zum Beispiel durch den Ersatz des Staplerverkehrs.


Westfalia Logistics Solutions GmbH & Co. KG

Corporate Press Office - Christian Meyer 

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Bild 1: Transfaster mit Satellit bei der Einlagerung einer Palette
Bild 2: Transfaster im Hochregallager beim Schweizer Chemieunternehmen Sika
Bild 3: Dr. Mirko Doerk, Geschäftsführer der Westfalia-Tochter Transstore
Bild 4: Dipl. Ing. Andreas Ulisch, Geschäftsführer der Westfalia Logistics Software
Bild 5: Modulare Logistiksoftware Savanna.net
Bild 6: Grafik Supply Chain Automation

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