
Jan van der Lugt und Izaäk Havenaar (Haluco) und Wim Rodenburg (BGB) waren zufrieden mit der Resonanz auf die Einladung. Die CEOs von Haluco und viele ihrer Mitarbeiter führten ab 10 Uhr morgens Besuchergruppen durch das neue Gebäude. Sie erklärten den Gästen die besonderen Herausforderungen, denen der Neubau des international tätigen Gemüseexporteurs Haluco tagtäglich gewachsen sein muss. „Wer seinen Kunden Frische und Qualität garantiert, muss immer mit der neuesten Logistik am Ball bleiben und ständig seine Prozesse optimieren. Daher haben wir uns für die Investition in ein neues Gebäude mit einem Logistiksystem von Westfalia entschieden“, erklärte Havenaar die Strategie hinter der Investition in den beeindruckenden Gebäudekomplex.
Die Besucher betraten zunächst die neuen Büros. Der große Handelsraum weckte ihre Aufmerksamkeit: Hier geht es zu wie im Börsensaal. Denn Haluco verkauft täglich die Waren seiner mehr als 70 angeschlossenen Erzeuger. Kommt ein Deal zustande, ordert das IT-System zeitgleich die Ware im Lager und startet den Auslager-, Kommissionier- und Verladeprozess. So geht bis zur Anlieferung keine Minute verloren.
Die Haluco-Mitarbeiter führten die Besucher dann über eine Hängebrücke durch das neue Logistikzentrum. Von oben konnten die angereisten Kunden, Interessenten und deren Familien wie im Fußballstadion dem effektivem Hand-in-Hand zwischen Mitarbeitern und Technik zusehen: Zwei Quertransportwagen (QTWs) bringen die mehr als zweieinhalb Meter hoch mit frischem Gemüse beladenen Paletten vollautomatisch via modernster Fördertechnik vom LKW-Verladetor zum Hochregallager. Dann öffnet sich die Schleuse des 13 Meter hohen Kühllagers und eines der fünf Regalfahrzeuge lagert die Palette vollautomatisch ein.
Modernste IT-Technologie steuert das Erkennen der Paletten über Barcode. Das Gemüse bleibt solange im Frischelager, bis eine Order aus dem Handelsraum den Auslagerungsprozess startet. Die Besucher sahen auch die Auslagerung: Ein Regalfahrzeug holt eine georderte Palette aus dem Lagerkanal ab und übergibt sie dem Förderer am Lagerausgang. Die Fördertechnik bringt die Palette dann mittels QTW zum Warenausgang. Ein Lagerarbeiter mit Hubwagen übernimmt die letzten Meter der Supply Chain zum LKW. Der gesamte Prozess dauert nur knapp sechs Minuten.
Die Führung endete in der Lounge. Haluco hatte einen Teil der neuen Lagerräume mit Teppichen und Tüchern in der Firmenfarbe Lila ausgelegt und Tischgarnituren aufgestellt. Ein Caterer servierte den Gästen Fingerfood und Gemüsecocktails: Jetzt konnten sie die Frische der Gurken, Paprika, Tomaten und Karotten auch kosten. Neben dem Catering präsentierten sich die Projektpartner in der Lounge mit kleinen Messeständen. Die Kühltechnikhersteller Van Kempen und Verhoef, das Architekturbüro HD Projectrealisatie B.V. und Westfalia Logistics Solutions B.V. präsentierten das Projekt aus ihrer Perspektive.
Paulus Paulusma, Geschäftsführer Westfalia B.V., erklärte Interessenten und Kunden die Technologie vor Ort: „Nichts belegt den Erfolg von Westfalia mehr als zufriedene Kunden wie Haluco. Wir freuen uns, durch unser System Haluco reibungslose Ein- und Auslagerungsprozesse, Chargenrückverfolgung und höchste Verfügbarkeit des Lagers zu ermöglichen.“ Haluco CEO Havenaar stimmte Paulusma bei seinem Besuch auf dem Westfalia-Messestand nur zu: „Die Westfalia-Anlage trägt entscheidend dazu bei, unser Frischeversprechen jeden Tag einzuhalten.“