Die Firma Westfalia sichert sich das verbliebene sieben Hektar große so genannte „Filetgrundstück“ im Interkommunalen Gewerbegebiet Borgholzhausen Versmold (IBV), welches direkt an der A 33 und B 476 liegt. Dort soll bereits im Jahr 2019 mit dem Neubau einer Fertigungsstätte begonnen werden.

Schon lange habe sich die Platznot auf der aktuell rund 6000 Quadratmeter großen Produktionsfläche angebahnt. Diese reicht nun nicht mehr aus, um den gegenwärtigen Ansprüchen gerecht zu werden. Das starke Wachstum der letzten Jahre und die Aussicht auf eine insbesondere in den USA ansteigende Nachfrage sowie die immer länger werdenden Regalbediengeräte erfordern die Investition in einen neuen Fertigungs- und Lagerungsort. Eine Sanierung des bestehenden, im Jahre 1984 gebauten Gebäudeteils lohne sich aus wirtschaftlicher und logistischer Sicht nicht.

Zudem liegt das übergeordnete Ziel des Bauvorhabens klar in einer modern ausgestatteten und geordneten Fertigung am neuen, logistisch ideal gelegenen Standort. Das Grundstück im IBV bietet dazu die optimalen Möglichkeiten. Hier sind zunächst rund drei Hektar für den Bau der neuen Fertigung vorgesehen. Damit bekennt sich die Firma Westfalia als Traditionsunternehmen zum Standort Borgholzhausen.

 

„Unsere räumlichen Möglichkeiten sind erschöpft. Wir müssen und werden in ein neues Fertigungswerk investieren“, so Andreas Gartemann, der das mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Matthias Upmeyer als geschäftsführende Gesellschafter leitet.

 

„Das einstimmige Votum für Westfalia in der Zweckverbandsversammlung beweist die Bedeutung des IBV deutlich“, so Borgholzhausens Bürgermeister Dirk Speckmann, der zugleich einige in der Vergangenheit liegende Absagen gegenüber Mitbewerbern auf die gleiche Fläche bestätigt. Auch Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann ist der Auffassung, dass die „Wortmann-Gruppe der Idealvorstellung eines handfesten und bodenständigen Traditionsunternehmens mit hochwertigen Arbeitsplätzen“ entspricht. Perspektivisch soll die übrige Fläche als weitere strategische Wachstumsmöglichkeit der Gruppe dienen. Der Standort gilt zudem als vielversprechendes Einzugsgebiet für hochmotivierte Fachkräfte zwischen Bielefeld, Osnabrück und Münster.

Bereits Anfang 2019 soll mit dem Bau begonnen werden. „Im besten Fall gehen wir davon aus, zu unserem 50. Firmenjubiläum im Jahre 2021 das erste Regalbediengerät am neuen Produktionsstandort hergestellt zu haben“, sagt Upmeyer. Die detaillierte Planung in Zusammenarbeit mit einem Architektenteam hat bereits begonnen. Hierzu wird der Fertigungsprozess derzeit genauestens analysiert, um aktuelle Schwachstellen aufzudecken. „Hier liegt der Großteil unserer Wertschöpfung. Wenn wir die Fertigung neu denken, können wir auf lange Sicht wettbewerbsfähige und qualitativ hochwertige Produkte herstellen“, so Gartemann.

 

„Wenn das Geschäft es zulässt, sind wir bereit weiter zu wachsen“, betont Gartemann und ist sich hierüber mit Gesellschafter Siegbert Wortmann einig.

Seit 1971 produziert Westfalia direkt am Standort Borgholzhausen. Aktuell sind hier 160 Mitarbeiter beschäftigt, weitere 40 verteilen sich auf Außendienst und andere Niederlassungen. Bis der Neubau im IBV komplett realisiert ist, wird es eine Übergangszeit geben, in der sowohl am jetzigen Standort wie auch auf der neuen Fläche produziert werden kann. Ein Umzug weiterer wertschöpfender Disziplinen sowie des Verwaltungsbereiches ist vorerst nicht geplant.

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